Willkommen bei der Gesellschaft für die Einheit Deutschlands. Hier finden Sie Informationen über die GED, Ankündigungen zu Veranstaltungen und Publikationen, sowie die Möglichkeit, Bücher und die Ausgaben der Zeitschrift "Forum Deutsche Einheit" bequem über das Internet zu bestellen.

Geschichte – Zielsetzung – Aufgaben - Aktivitäten

Dem Willen der Mehrheit unseres Volkes folgend, als Ergebnis einer besonnenen Politik und wohl auch mit Gottes Fügung haben wir im Jahre 1990 die staatliche Einheit Deutschlands erreicht. Aber immer noch machen wir uns Sorgen um die Vollendung der inneren Einheit, die Überwindung geistiger Barrieren und den inneren Frieden in unserem Land. Der Weg zur Vollendung der Einheit hat sich als lang, mühsam und steinig erwiesen. Das Ziel können wir nur in großer Gemeinsamkeit der Menschen erreichen. Die GED setzt sich dafür ein und will die noch bestehenden Mauern überwinden und Wege suchen zur gemeinsamen Gestaltung der Zukunft unseres Landes.

Die GED wurde 1985 in Berlin von Wissenschaftlern, Politikern, Publizisten und Soldaten gegründet. Auf nunmehr 66 Tagungen und mit der Schrift FORUM DEUTSCHE EINHEIT mahnten wir den Willen zur Einheit an und versuchten, das politische Bewußtsein zu schärfen. Als die Mauer brach, führten wir im November 1989 im Reichstag eine Tagung durch. Niemand kann die Stunden vergessen! Wir forderten die Herstellung der Einheit in Anwendung des Artikels 23 des Grundgesetzes. Bald erkannten wir, dass der Prozess zur Herstellung der inneren Einheit länger dauern würde als angenommen. So stellten wir uns der neuen Aufgabe, durch ein Angebot von Information mit Dialog die innere Einheit zu fördern.

Lange vor dem 3. Oktober 1990 - stellten wir zwei Broschüren in einer Serie „ DEUTSCHE EINHEIT – Zeitschrift für gesamtdeutsche Politik“ unter den Titel „Mut zu einer gesamtdeutschen Zukunft“ und „Zusammenarbeit ist das Gebot der Stunde“. Beides gilt noch heute! Unser Motto bleibt: Aus Verantwortung für Deutschland - Das Erbe bewahren und die Zukunft mutig gestalten. Die Zusammenarbeit aller Deutschen will gepflegt sein, sie muss besser und aufrichtiger werden als in den vergangenen Jahren, von gegenseitigem Vertrauen und Respekt getragen. Wir machen ein Angebot zur gegenseitigen Information und zum Dialog, ganz offen, ganz ehrlich! Jeder ist als Partner willkommen. Wir sind aber kein Forum für die Rechtfertigung überholter Ideologien, wir lassen uns von der Forderung des Grundgesetzes leiten und nehmen vor allem das Gebot, die Würde des Menschen zu achten, sehr ernst. Weil wir dies aus Überzeugung tun, haben wir keine Probleme, auch allen jenen Menschen offen entgegenzutreten und die Hand zu reichen, denen wir oder die uns einst Gegner waren. Die Vergangenheit kann nicht ausgelöscht werden! Sie muss aufgearbeitet werden, aber entscheidend ist der Blick in die Zukunft! Jeder muss seine Chance haben zu einer Neuorientierung. Wir werden niemanden in das "Abseits" stellen, der bereit ist, an der gemeinsamen Gestaltung der Zukunft unseres Volkes mitzuwirken. Wenn jeder diese persönliche Verantwortung für unser Land erkennt und ernst nimmt , dann werden wir die noch bestehenden geistigen Grenzen überwinden und die Probleme meistern. Abseits kann nur der stehen, der sich selbst seinen Platz außerhalb des Rahmens wählt, wo Politik gestaltet wird. Jeder ist aufgefordert, mitzuwirken bei der Gestaltung der Einheit unseres Landes. Einen Weg zurück wird es trotz intensiver Bemühungen und getarnter politischer Aktivitäten nicht geben. Wie auch jedem Versuch einer neuen Spaltung entgegenzuwirken ist. Wir brauchen keine Parteien der Spaltung, sondern vertrauensvolles Miteinander und Überwindung der Zwietracht.

Die Gesellschaft für die Einheit Deutschlands wird ihre Arbeit fortsetzen. Sie setzt sich dabei besonders für die politische Bildung der Jugend und die Pflege und Förderung des deutschen Kulturgutes ein. Im gleichen Masse tritt sie für die Verständigung der Völker ein. Dabei werden wir danach streben, dass Deutschland einen angemessenen Platz in der Gemeinschaft der Völker erhält, gleiche Rechte hat wie die Partner und gleiche Pflichten übernimmt. Inneren Frieden kann es nur geben, wenn jedermann Gerechtigkeit erfährt.

Wir fordern Gerechtigkeit gegenüber den Opfern der Teilung, des Krieges und der Gewalt, den Gefangenen, Vertriebenen und Verschleppten und den deutschen Zwangsarbeitern im Gewahrsam der Siegermächte. Wir fordern Respekt vor der Schöpfung und allem Leben, Mensch und Natur. Wir werden uns dabei mit Fragen der Gegenwart und Zukunft beschäftigen: mit Außenpolitik, äußerer und innerer Sicherheit, Wirtschaftspolitik, Arbeits- und Sozialpolitik. Wir werden uns konzentrieren auf die gemeinsame Gestaltung der Zukunft unseres Landes aus

Verantwortung für Deutschland und Europa .

Ich lade ich Sie ein zur Mitarbeit. Soweit Sie mit den Zielen der Gesellschaft übereinstimmen, bitte ich Sie, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen oder ihr als Mitglied beizutreten. Lassen Sie uns bitte wissen, wenn Sie an unserer Arbeit, der Schrift FORUM DEUTSCHE EINHEIT und Einladungen zu Seminaren interessiert sind.

Bonn, 08.08.2004, Gerd-Helmut Komossa


Anmerkung des Autors






 

Wir sind ständig per eMail erreichbar:

Mail an die Gesellschaft für die Einheit Deutschlands

 

 

 

 

deutschland-heute.net 2011