N E U E R S C H E I N U N G

ET: März 2007

Der Amtschef des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) berichtet. Erin­nerungen aus dem Umfeld der Geheimdienste müssen fast immer genau-soviel verschweigen, wie sie verraten. Dennoch sind Komossas Memoiren span­nend genug. Der seit 1956 in der Bundeswehr tätige Offizier wurde unter dem sozialdemokratischen Verteidigungsminister Georg Leber Amtschef des MAD und verstand sich immer als politisch denkender Soldat. Er liefert einen Blick hinter die Kulissen des Dienstes, in Arbeits- und Denkweise der Beteiligten. Über das Verhältnis zu Journalisten und Politikern wird ebenso berichtet wie über dasjenige zu anderen deutschen wie ausländischen Geheimdiensten.

Komossa beschreibt die Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen Militärs. Auch die Rolle Deutschlands im NATO-Bündnis und die „deutsche Karte" im Spiel der Mächte wird von Komossa einer ausführlichen Untersuchung unterzogen.

Vieles konnte bislang nicht veröffentlicht werden. So etwa die erstaunliche Episode, daß Komossa sich bereits im Juli 1953, kurz nach Stalins Tod, persönlich an das Mit­glied der sowjetischen Führungsspitze, Bulganin, gewandt und eine Neudefinition der deutsch-sowjetischen Beziehungen sowie die Rückführung der deutschen Kriegsgefangenen vorgeschlagen hatte. Noch lange später glaubten die Russen of­fenbar, daß höhere deutsche Stellen hinter diesem Brief gestanden hatten. Das Buch enthält überdies auch einige brisante, erstmals veröffentlichte Dokumente zum Ver­hältnis der Bundesrepublik zu den westlichen Alliierten.

ISBN 978-3-902475-34-3
Gerd-Helmut Komossa

DIE DEUTSCHE KARTE
Das verdeckte Spiel
der geheimen Dienste

ca. 230 Seiten, zahlreiche S/W-Abbildungen

15 x 23 cm, Hardcover
Preis: ca. € 19,90 / sfr. 34,90

Quelle:
Aus einer Ankündigung des ARES-Verlages, Graz

Der Autor:

Gerd-Helmut Komossa ist Generalmajor der Bundeswehr a. D. und war Chef des Militärischen Abschirmdienstes sowie Chef des Amtes für Sicher­heit der Bundeswehr (ASBW). Im Leopold Stocker Verlag erschienen bereits seine ins Polnische übersetzten Jugenderinnerungen „Von Masuren an den Rhein".

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